Um einen Markt für Ihre landwirtschaftlichen Produkte zu schaffen, müssen Sie Ihr Angebot und Ihr Publikum kennen und wissen, wie Sie beides miteinander verbinden können. Es geht auch darum, die richtigen Käufer zu finden, Beziehungen aufzubauen und einen Weg zu wählen, der Ihren Zielen und Kapazitäten entspricht.
In diesem Handbuch werden die wichtigsten Überlegungen zur Einführung oder Verbesserung einer Direktvertriebsstrategie dargelegt. Außerdem werden die ersten praktischen Schritte beschrieben, von Bauernmärkten bis hin zu Business-to-Business-Verkäufen.
Nützlich für: Landwirte, die ein lokales Verkaufsmodell oder ein neues Unternehmen entwickeln.
Tipp: Verwenden Sie dies zusammen mit dem Business Model Canvas, der Customer Journey Map und dem Service Blueprint für die Marktplanung.
Wichtige Überlegungen: Wissen, was Sie verkaufen - Seien Sie sich im Klaren über Ihre Produkte, ihre Eigenschaften und wie sie sich von anderen auf dem Markt unterscheiden.
Verstehen Sie Ihre Kunden - Wer sind sie, wo sind sie, was ist ihnen wichtig, was schätzen sie an Qualität?
Stimmen Sie Ihre Botschaft auf deren Werte und Bedürfnisse ab. Seien Sie zuverlässig - Beständigkeit in Bezug auf Angebot, Kommunikation und Qualität schafft Vertrauen, das für langfristige Marktbeziehungen unerlässlich ist.
Beginnen Sie klein und stark - Testen Sie Ihren Markt zunächst mit einigen wenigen Produkten oder Kunden.
Wachsen Sie mit der Entwicklung von Vertrauen und Systemen. Nutzen Sie Netzwerke und Empfehlungen - Viele gute Gelegenheiten ergeben sich durch Mundpropaganda oder gemeinsame Verbindungen - engagieren Sie sich in Ihrer Gemeinschaft.
Verstehen Sie Ihren Wert - und nutzen Sie diesen, um Ihre Nische zu fördern und vermeiden Sie es, in Bereichen zu konkurrieren, die Ihren Wert verringern.
Seien Sie geduldig und belastbar - Der Aufbau eines Marktes braucht Zeit und Ablehnung ist normal.
Nutzen Sie jedes Nein, um Ihr Auftreten und Ihr Verständnis zu verfeinern.
Kennen Sie die Vorschriften - Vergewissern Sie sich, dass Ihre Einrichtung den örtlichen Vorschriften für Lebensmittelsicherheit und Verkauf entspricht, um kostspielige Rückschläge zu vermeiden.
Praktische erste Schritte: Beginnen Sie mit Bauernmärkten: Sie sind zwar zeitaufwändig, bieten aber ein direktes Kundenfeedback, ein Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden und helfen Ihnen, Ihre Verkaufsfähigkeiten und Ihr Produktbewusstsein zu verbessern.
Nutzen Sie Online-Tools und CSA-Verzeichnisse - Diese Plattformen bieten eine Sichtbarkeit mit geringem Aufwand und können kleine, kleine, aber stetige B2C-Einnahmen generieren.
Verfolgen Sie den B2B-Verkauf - kontaktieren Sie Cafés, Restaurants und Geschäfte. Die meisten werden wahrscheinlich ablehnen, aber ein zuverlässiger Käufer kann für eine stetige Nachfrage sorgen und einen echten Mehrwert schaffen.